Schritt für Schritt zum passenden Fernstudium Teil 2
Staatlich oder privat, FH oder Uni?
Fachhochschulen bieten auch auf Distanz ein praktischer ausgerichtetes Fernstudium, universitäre Fernstudiengänge ein theoretischeres, in gewissen Kreisen dadurch aber auch anerkannteres Fernstdudium. Daneben sind natürlich die Kosten zu beachten: Private Angebote sind beispielsweise teurer als öffentliche. Gleichzeitig muss die Anerkennung des Abschlusses berücksichtigt werden. Sie ist häufig bei staatlichen Abschlüssen größer. Bei privaten variiert sie von Hochschule zu Hochschule. Genaue Recherchen sind notwendig.
Weitere Entscheidungskriterien
Wichtig ist, dass der Fern-Abschluss staatlich anerkannt ist, vor allem wenn es sich um das erste Studium handelt. Geht es um eine Weiterbildung aus persönlichem Interesse, muss dieser Punkt nicht ganz so entscheidend sein. Auch der mögliche Einstiegszeitpunkt für das Fernstudium kann ein Entscheidungskriterium sein. Private Anbieter sind meist flexibler, was den Aufnahme-Zeitpunkt betrifft. Ausschlaggebend sind außerdem die Sprachkenntnisse: Wer sehr gut Englisch spricht und schreibt kann beispielsweise auch an der britischen Open University (OU) studieren, wer nur in Deutsch wirklich sicher ist und keinen zusätzlichen Zeitaufwand für das Sprachenlernen einplanen kann, sollte ein deutschsprachiges Angebot wählen.
Um an Informationen über die verschiedenen Angebote zu kommen, empfehlen sich unter anderem die Homepages der Hochschulen. Dort können sich Studien-Interessierte normalerweise auch entsprechende Informations-Broschüren herunterladen beziehungsweise sie per Post bestellen. Auch Termine für „Tage der Offenen Tür“ oder andere Informationsveranstaltungen erfahren sie da, die bei Wahl des Fernstudiums sehr hilfreich sein können. Sind alle diese Punkte abgearbeitet, dürften angehende Fernstudenten wissen, welches Fernstudium sich für sie am besten eignet.